dialogisch entscheiden
Alltagssprache
konsent.one

Dialogische Entscheidungs-Findung

Gemeinsam entscheiden. Niemand wird übergangen.

Bei der dialogischen Entscheidungs-Findung trifft eine Gruppe eine Entscheidung. Die Abkürzung dafür ist dEf.

Zwei Menschen sprechen über einen Vorschlag

Worum geht es?

In einer Gruppe gibt es eine schwierige Situation.

Eine Person macht einen Vorschlag.

Die anderen Personen stellen Fragen. Die anderen Personen sagen auch: Was kann an dem Vorschlag schwierig sein?

Die Gruppe verbessert den Vorschlag. Am Ende gibt es eine klare Vereinbarung.

So funktioniert dEf

  1. 1Vorschlag

    Eine Person beschreibt das Problem. Dann macht sie einen Vorschlag.

  2. 2Einwände

    Die Gruppe stellt Fragen. Wichtige Einwände werden geprüft.

  3. 3Vereinbarung

    Die Gruppe verbessert den Vorschlag. Dann hält sie die Vereinbarung fest.

Ein Einwand bedeutet: Eine Person sieht ein wichtiges Problem. Ein Einwand wird nicht einfach überstimmt.

Nicht jede Person muss den Vorschlag gut finden. Aber niemand darf einen schwerwiegenden Einwand haben.

Karten für das Gespräch

Die Karten zeigen die wichtigsten Schritte. Du kannst jede Karte als PDF herunterladen.

Karte zum dEf-ProzessKarte zum EinwandKarte zur Vereinbarung

Du kannst dEf lernen

Auf konsent.training findest du Kurse zu den Themen und Methoden von konsent.one. Dort kannst du schauen, welche Lernwege es gibt.

Zu konsent.training

Nicht alles kann die Gruppe entscheiden

Es gibt Gesetze und Regeln. Es gibt auch Aufgaben zum Schutz von Menschen.

Deshalb muss die Gruppe wissen: Was darf sie entscheiden? Und wer trägt die Verantwortung?