Kurzform
CHIME fasst fünf zentrale Prozesse persönlicher Recovery zusammen: Verbundenheit, Hoffnung, Identität, Sinn und Empowerment.
Ausführlich
CHIME fasst fünf häufig beschriebene Prozesse persönlicher Recovery zusammen: Verbundenheit, Hoffnung, Identität, Sinn und Empowerment. Das Modell ist eine Orientierung, keine Prüfliste, die für jeden Menschen gleich abgearbeitet wird.
Quelle der Kurzform
Die folgenden bestehenden Abschnitte erklären zusätzlich die Wortbedeutung und die Metapher des Zusammenklangs.
Kurzdefinition (Wortbedeutung)
„Chime“ bedeutet im Englischen wörtlich (Glocken-)Klang, Zusammenklang oder das Klingen von Glocken bzw. Klangstäben. Beispiele: „wind chimes“ (Windspiel), „chime bells“ (Klangstäbe/Glocken), „to chime“ = klingen, einstimmen, mitklingen.
Interpretation als Metapher für Recovery
Das Recovery-Akronym CHIME lässt sich als Metapher lesen:
- Die fünf Bereiche sind wie einzelne Töne: unterscheidbar, aber nicht isoliert.
- Recovery entsteht durch Zusammenklang: Wenn mehrere Bereiche „mitklingen“, wird das Leben wieder stimmiger.
- Ein Bereich kann zeitweise leiser werden oder „verstummen“, ohne dass alles scheitert. Dann kann man gezielt an einem Ton arbeiten, bis das Ganze wieder trägt.
- Kleine Schritte (ein Kontakt, ein sinnstiftender Moment, ein Gefühl von Selbstwirksamkeit) wirken wie ein Impuls, der das System ins Schwingen bringt.
Praxisnutzen
Als Gesprächsbild hilft „Zusammenklang“, CHIME nicht als Checkliste, sondern als dynamisches Zusammenspiel zu verstehen.
Verweis
Die fachliche Beschreibung des Modells siehe: CHIME Framework
