Aus der Werkstatt
Texte
Working Papers, Essays und Konzeptpapiere - thematisch gebündelt.

Perspektiven
Texte zu Recovery, Krise, Sozialraum, Teilhabe und persönlicher Entwicklung.
Recovery, Krise und Alltag
- Zwischen Krise und KontinuitätKonzeptionelle Überlegungen zum Recovery-Ansatz in der Eingliederungshilfe; zentraler Bezugstext für Recovery-Kompass und Arbeit mit Krise, Alltag und Zukunft.
- Methodische Grundlagen des Recovery-KompassHerkunft und wissenschaftliche Fundierung der drei Säulen Krise, Resilienz und Recovery - Bezugsbasis für Konzeptentwicklung, Kurse, Veröffentlichungen und Praxis.
- Der Recovery-Kompass — eine MethodenskizzeToolbox und Krisen-Recovery-Coaching entlang von Alltag, Spannung und Krise - mit Standortklärung, Frühzeichen und Schritten nach dem Grundsatz „Alltag zuerst“.
Sozialraum und Teilhabe
- Beziehungen, nicht AdressenModeration von Gemeinschaft im Sozialraum: Sozialraum nicht als Liste von Angeboten, sondern als Netz tragfähiger Beziehungen, Erwartungen und Kontakte.
- Kiezmachen — Beziehungen, nicht AdressenRecovery-orientierte Sozialraummoderation zur Inklusion von Menschen mit psychischen Erkrankungen: Wer erwartet eine Person, wer bleibt im Alltag ansprechbar?
- Zukunftsladen — „Ich plane meine Teilhabe selbst“Konzept für einen Ort, an dem Menschen ihre Teilhabe selbst planen - mit Recovery im Zentrum, runden Tischen, Unterstützer:innenkreisen, Beratung und Praxis vor Ort.
Lernen und Entwicklung

Achtsamkeit
Texte zu Wahrnehmung, Regulation und achtsamkeitsbasierter Praxis.
Grundlagen
Übungen
- Die AHA!-ÜbungAnhalten, Hinsehen, Ankommen: eine deutschsprachige STOP-Adaption als kurze Achtsamkeitspraxis für Alltag, Soziale Arbeit und bewusste Reaktion in belastenden Momenten.
- Das DankbarkeitstagebuchEine niedrigschwellige Methode der Gesundheitsförderung für die Soziale Arbeit: psychoedukativ, verhaltenspräventiv und praktisch anwendbar in Einzel- und Gruppenarbeit.
- Mettā — ein Baustein der Achtsamkeitsbasierten Recovery (AbR)Eine kurze deutschsprachige Loving-Kindness-Praxis mit fachlicher Einordnung: freundliche Wünsche als achtsame Aktivität für Selbstmitgefühl, Selbstfürsorge und handlungsfähiges Mitgefühl in der Gemeindepsychiatrie.
Gärtnern

Dialog
Texte zu Konsent, dialogischer Entscheidungsfindung, Einwänden, Konsequenzen und Leitung.
Grundlagen
- Entscheiden, ohne zu übergehenDer dEf-Prozess für tragfähige Vereinbarungen in der Sozialen Arbeit: Vorschlag, Einwände, Vereinbarung — nicht „Sind alle dafür?“, sondern „Hat jemand einen schwerwiegenden Einwand?“.
- Konsequent handeln, ohne zu bestrafenDie dialogische Konsequenzenfolge ist eine vorher gemeinsam vereinbarte, abgestufte Folge von Klärungsschritten - von Stufe 0 des Stärkens positiven Miteinanders über Rückmeldung und Gespräche in wachsender Runde bis zur formalen Konsequenz. Version 2 setzt schon bei Spannungen an, auch wenn noch keine tragfähige Vereinbarung besteht; Konsequenzen im engeren Sinn beginnen erst dort, wo eine verständliche, gemeinsam beschlossene und überprüfbare Vereinbarung wiederholt nicht trägt.
Prozess, Haltung und Leitung
- Dialog als Praxis gemeinsamen VerstehensDas Theoriepapier zeigt Dialog als gemeinsame Praxis des Verstehens: Vor einer tragfähigen Entscheidung müssen Erfahrungen, Perspektiven, Begriffe, Gründe und Einwände einen hinreichend geteilten Bezugsrahmen bilden. Es liest Vorschlag, Einwände und Vereinbarung als Bewegungen gemeinsamen Verstehens - ohne Einigkeit zu verlangen und mit klaren Grenzen: Dialog hebt Macht nicht auf, und gemeinsames Verstehen kann gemeinsam falsch sein.
- Dialogische Entscheidungsfindung als HaltungdEf nicht als formales Verfahren, sondern als alltägliche Grundhaltung: alles als Vorschlag formulieren, Spannungen heraushören, aktiv nach Einwänden fragen.
- „Ist das nicht alles viel zu kompliziert?“Warum dialogische Entscheidungsfindung kein Methodenproblem ist, sondern ein Kulturwandel: vom Duell zum Dialog, von der Person zur Sache und zurück in die Praxis.
- Dialogische LeadershipFühren mit dialogischer Entscheidungsfindung: starke Führung, die sich zu 100 % den gemeinsam vereinbarten Regeln unterordnet und Beteiligung schützt.
Einordnung und Zugang
- Dialogische Entscheidungsfindung — eine persönliche EinführungDrei Jahrzehnte Erfahrung in hierarchiefreien Gruppen, verbunden mit der fachlichen Einordnung von dEf als Methode, Grundhaltung, Kulturwandel und Teamarbeit.
- Konsent-Entscheidungsfindung in der Sozialen ArbeitFrüher Grundlagentext zur Anwendung von Konsent-Entscheidungsfindung in personenzentrierter, nicht-direktiver Sozialer Arbeit, Beratung und Praxis auf Augenhöhe.
- Soziokratie, Konsent und dialogische EntscheidungsfindungHistorische und inhaltliche Einordnung: von den Boekes über Endenburg bis Sociocracy 3.0 — und warum daraus der Arbeitsbegriff dEf für die Soziale Arbeit wird.
- Dialogische Entscheidungsfindung (dEf): Theoretische Grundlagen einer evidenznahen MethodeTheoretische Fundierung der dialogischen Entscheidungsfindung für gemeinsame Entscheidungen unter struktureller Machtasymmetrie — mit Konsent, Widerstandsabfrage und dialogischer Konsequenzenfolge.
