Nachschlagen und weiterdenken

Wissen

Begriffe, Grundlagen, Zusammenhänge und Materialien für die Praxis. Das Wissen ist als vernetzter Zettelkasten organisiert.

100 Einträge

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Einordnung

65-Prozent-Barriere

Die 65-Prozent-Barriere ist Seligmans Begriff für die Wirkungsgrenze einer klinischen Psychologie, die vor allem Symptome lindert; Positive Psychologie soll diese Grenze überschreiten, indem sie Wohlbefinden aufbaut.

A

Methode

Achtsamkeitsbasierte Recovery

Achtsamkeitsbasierte Recovery verbindet Achtsamkeit mit dem Recovery-Ansatz. Die Praxis soll nicht optimieren, therapieren oder normieren, sondern kleine Erfahrungen von Wahrnehmung, Wahlfreiheit, Selbstbestimmung und Verbindung ermöglichen.

Methode

Active-Constructive Responding (ACR)

Active-Constructive Responding ist eine beziehungsstärkende Art, auf positive Nachrichten anderer Menschen aktiv und zugewandt zu reagieren.

Aktivität

AHA!-Übung

Die AHA!-Übung ist eine kurze achtsamkeitsbasierte Alltagspraxis: Anhalten, Hinsehen, Ankommen, Aha-Moment.

Begriff

Alltag

Alltag sind die wiederkehrenden Situationen des täglichen Lebens, in denen Unterstützung, Recovery und Teilhabe konkret werden.

Person

Amartya Sen

Amartya Sen (geb. 1933) ist ein indischer Ökonom und Philosoph. Mit dem Capability Approach rückt er die tatsächlichen Freiheiten und Verwirklichungschancen von Menschen in den Mittelpunkt der Beurteilung von Wohlergehen und Gerechtigkeit.

Begriff

Anliegen

Ein Anliegen ist das, was einer Person hinter ihren Worten oder ihrem Verhalten wichtig ist.

Begriff

Anweisung

Eine Anweisung sagt, was jemand tun soll, und ist nicht offen für Veränderung.

B

Begriff

Beteiligung

Beteiligung heißt, Entscheidungen zu verstehen, die eigene Sicht einzubringen und Ergebnisse tatsächlich mitbeeinflussen zu können.

Methode

Blank-Page-Curriculum

Das Blank-Page-Curriculum ist ein Lehrplan aus leeren Seiten: Menschen füllen ihn selbst mit ihren Zielen, Interessen, Fragen und selbst gestellten Aufgaben.

Theorie

Broaden-and-Build-Theorie

Die Broaden-and-Build-Theorie erklärt, wie positive Emotionen Wahrnehmung und Handlungsspielräume erweitern und langfristige Ressourcen aufbauen.

C

Theorie

Capability Approach – Fähigkeitenansatz

Der Capability Approach beurteilt Wohlergehen und Gerechtigkeit danach, welche tatsächlichen Möglichkeiten Menschen haben, ihr Leben zu gestalten. Martha Nussbaum konkretisiert den auf Amartya Sen zurückgehenden Ansatz durch zentrale menschliche Fähigkeiten als Maßstab eines menschenwürdigen Lebens.

Person

Carl Rogers

Carl R. Rogers (1902-1987) war ein US-amerikanischer Psychologe und Begründer des personzentrierten Ansatzes. Im Mittelpunkt stehen das Erleben der Person und eine Beziehung, die ihre eigene Entwicklung unterstützt.

Framework

CHIME

Das CHIME-Framework bündelt fünf empirisch abgeleitete Prozesse persönlicher Recovery: Verbundenheit, Hoffnung, Identität, Sinn und Empowerment.

Einordnung

CHIME ↔ Konsent-Prozess (Einordnung der 7 Schritte)

Die Einordnung zeigt, wie Konsent-Schritte CHIME-Prozesse wie Verbundenheit, Hoffnung, Sinn und Empowerment praktisch berühren.

Einordnung

CHIME ↔ PERMA (erweitert um zentrale Konzepte aus Flourish)

CHIME-PERMA ordnet Recovery-Prozesse den PERMA-Elementen und den Flourish-Erweiterungen zu.

Einordnung

CHIME ↔ psychologische Schutzfaktoren (nach Bengel & Lyssenko, 2012)

CHIME-Schutzfaktoren verbindet die fünf Recovery-Prozesse mit psychologischen Schutzfaktoren aus der Resilienzforschung.

Einordnung

CHIME-Themen

CHIME beschreibt fünf zentrale Prozesse persönlicher Recovery: Connectedness, Hope, Identity, Meaning und Empowerment.

Framework

CHIMEplus

CHIME+ verbindet CHIME mit PERMA, Flourish-Erweiterungen und psychologischen Schutzfaktoren.

D

Aktivität

Dankbarkeitstagebuch

Das Dankbarkeitstagebuch ist eine niedrigschwellige Methode, bei der regelmäßig drei bis fünf Dinge notiert werden, für die man dankbar ist.

Begriff

dEf – dialogische Entscheidungsfindung

dEf ist kurz für dialogische Entscheidungsfindung: eine Art, gemeinsam Entscheidungen zu treffen und Lösungen durch Einwände besser zu machen.

Material

dEf-Prozess

Der vollständige Ablauf von der Spannung bis zur Vereinbarung.

Methode

Denkfallen überwinden nach dem Penn Resilienzprogramm

Denkfallen überwinden heißt, belastende automatische Bewertungen zu erkennen und flexiblere, realistischere Deutungen zu entwickeln.

Begriff

dialogisch

Dialogisch heißt: Wir sprechen miteinander, hören einander zu und dürfen die Lösung gemeinsam verändern.

Methode

Dialogische Entscheidungsfindung

Dialogische Entscheidungsfindung, kurz dEf, ist eine Art, gemeinsam tragfähige Entscheidungen zu treffen. Aus einer Spannung entsteht ein Vorschlag, Einwände werden gehört und integriert, am Ende steht eine Vereinbarung.

Methode

Dialogische Konsequenzenfolge

Die dialogische Konsequenzenfolge ist eine vorher bekannte, gemeinsam vereinbarte Stufenfolge für den Umgang mit Spannungen und wiederholt nicht tragenden Vereinbarungen. Sie soll klären und Verbindlichkeit herstellen, ohne zur Strafleiter zu werden.

Material

Dialogische Konsequenzenfolge

Fünf abgestufte Schritte, wenn eine Vereinbarung wiederholt nicht trägt.

Methode

Dialogische Leadership

Dialogische Leadership ist Führen mit dialogischer Entscheidungsfindung: starke Führung, die sich konsequent den gemeinsam vereinbarten Regeln unterordnet und auf Augenhöhe arbeitet.

Person

Diana Leafe Christian

Diana Leafe Christian ist eine Autorin und Beraterin für gemeinschaftliches Leben, Gemeinschaftsgründung und Soziokratie. Sie beschreibt praktische Wege, wie Gruppen Entscheidungen treffen und Vereinbarungen verbindlich gestalten können.

Begriff · Einordnung

Dritter Sozialraum nach Dörner

Der dritte Sozialraum ist bei Dörner der Sozialraum der Nachbarschaft: ein zwischen Privatheit und Öffentlichkeit liegender, anschaulich erlebbarer Beziehungs- und Verantwortungsraum, in dem die dort lebenden Menschen einander solidarisch wahrnehmen und Hilfe bürgerschaftlich mittragen.

E

Begriff

Eigensinn

Eigensinn bezeichnet eine eigene, manchmal widerspenstige Sinn- und Lebenslogik, die verstanden werden will.

Begriff

Einwand

Ein Einwand zeigt einen schwerwiegenden, nachvollziehbaren Grund, warum ein Vorschlag so noch nicht tragfähig ist.

Material

Einwand

Phase 2: Bedenken verstehen und zur Verbesserung nutzen.

Begriff

Empowerment

Empowerment bedeutet, eigene Handlungsmöglichkeiten und eigenen Einfluss zurückzugewinnen oder zu erweitern.

F

Material

Fünf Wege bei offenen Einwänden

Beiseitetreten, vertagen, testen, überarbeiten oder begründet blockieren.

H

Begriff

Hoffnung

Hoffnung ist die Erfahrung, dass Veränderung möglich sein kann.

I

Begriff

Identität

Identität beschreibt, wie ein Mensch sich selbst versteht.

J

Person

Janusz Korczak

Janusz Korczak (1878/1879–1942), eigentlich Henryk Goldszmit, war ein polnisch-jüdischer Kinderarzt, Pädagoge und Schriftsteller. Er setzte sich für die Würde, Rechte und Beteiligung von Kindern ein.

Person

Judi Chamberlin

Judi Chamberlin (1944-2010) war eine US-amerikanische Aktivistin der Psychiatric-Survivors-Bewegung; ihr Buch „On Our Own" (1978) begründete die Idee nutzer:innenkontrollierter Alternativen zum psychiatrischen System.

K

Methode

Kiezmachen

Kiezmachen ist recovery-orientierte Sozialraummoderation: Ein Kiez wird nicht nur über Adressen erschlossen, sondern über Beziehungen, Wiedererkennen, Beteiligung und gastfreundliche Orte.

Einordnung

Klinische und persönliche Recovery

Klinische Recovery fragt nach Symptomrückgang; persönliche Recovery fragt nach einem guten, selbstbestimmten Leben mit oder nach psychischer Krise.

Begriff

Konsent

Konsent ist eine gemeinsame Entscheidung, die gelten kann, wenn kein schwerwiegender, begründeter Einwand mehr besteht.

Theorie

Konsent – Geschichte & Theorie

Diese Karte ordnet Konsent historisch und theoretisch zwischen Soziokratie, Formal Consensus und dialogischer Entscheidungsfindung ein.

Methode

Konsent-Entscheidungsfindung

Konsent-Entscheidungsfindung entscheidet nicht nach Begeisterung, sondern danach, ob ein Vorschlag tragbar genug ist.

Begriff

Kontrolle

Kontrolle heißt: Eine Person setzt Regeln oder Grenzen für das Handeln einer anderen Person.

Framework

Konzeptionelles Recovery-Framework nach Leamy et al. (2011)

Das konzeptionelle Recovery-Framework nach Leamy et al. verbindet Recovery-Merkmale, Stufen und CHIME-Prozesse.

Begriff

Krise

Eine Krise ist eine belastende Situation, in der vertraute Wege der Bewältigung zeitweise nicht ausreichen.

Theorie

Kwartiermaken

Kwartiermaken meint, soziale Räume gastfreundlicher zu machen, damit Andersartigkeit Platz bekommt.

L

Begriff

Life Sharing

Life Sharing bedeutet: Menschen mit und ohne Behinderungen teilen Alltag, Zuhause und Gemeinschaftsleben.

Einordnung

Losada Ratio (Critical Positivity Ratio)

Die Losada Ratio ist eine widerlegte exakte Positivitätskennzahl, bleibt aber als Warnbeispiel für überpräzise Psychologie nützlich.

M

Begriff

Macht

Macht bedeutet: Eine Person kann etwas entscheiden, das Folgen für eine andere Person hat.

Person

Marlis Pörtner

Marlis Pörtner (1933-2020) war Psychologin, Psychotherapeutin und Autorin. Sie übertrug den personzentrierten Ansatz von Carl Rogers auf die alltägliche Begleitung in sozialen Einrichtungen.

Person

Marshall B. Rosenberg

Marshall B. Rosenberg (1934-2015) war ein US-amerikanischer Psychologe und Begründer der Gewaltfreien Kommunikation (GFK).

Person

Martha Nussbaum

Martha C. Nussbaum ist Philosophin und eine zentrale Vertreterin des Capability Approach. Ihr Ansatz fragt nach den tatsächlichen Möglichkeiten eines Menschen, ein Leben in Würde zu führen.

Person

Martin E. P. Seligman

Martin E. P. Seligman (*1942) ist ein US-amerikanischer Psychologe und Mitbegründer der Positiven Psychologie; von ihm stammt das PERMA-Modell des Wohlbefindens.

Person

Mary Ellen Copeland

Mary Ellen Copeland ist eine US-amerikanische Autorin, Pädagogin und Psychiatrie-Erfahrene; sie entwickelte den Wellness Recovery Action Plan (WRAP), einen zentralen betroffenenentwickelten Recovery-Ansatz.

Methode

MBSR

MBSR steht für Mindfulness-Based Stress Reduction, auf Deutsch meist Stressbewältigung durch Achtsamkeit. Das Programm wurde von Jon Kabat-Zinn entwickelt und prägt bis heute stark, wie Achtsamkeit in westlicher Psychologie, Medizin und Gesundheitsbildung verstanden wird.

Aktivität

Mettā

Mettā, auch Loving-Kindness-Meditation genannt, ist eine Übung, bei der wir bewusst Wünsche von Freundlichkeit und Wohlergehen an uns selbst und andere richten.

Person

Mihály Csíkszentmihályi

Mihály Csíkszentmihályi (1934-2021) war Psychologe, Begründer der Flow-Forschung und einer der Wegbereiter der Positiven Psychologie. Flow bezeichnet das konzentrierte Aufgehen in einer Tätigkeit.

Person

Mike Slade

Mike Slade ist ein klinischer Psychologe und Recovery-Forscher. Seine Arbeit verbindet persönliche Recovery, soziale Inklusion und die Weiterentwicklung psychiatrischer Unterstützung.

Methode

Multilog

Der Multilog ist ein erweitertes trialogisches Gesprächsformat, in dem psychiatrische Erfahrungen gesellschaftlich und gleichberechtigt besprochen werden.

Begriff

Multiple Identitäten

Der Ausdruck „multiple Identitäten“ bezeichnet bei Amartya Sen die vielfältigen Zugehörigkeiten und Selbstverständnisse eines Menschen. Keine einzelne Zugehörigkeit legt die ganze Person fest.

N

Begriff

Notfall

Ein Notfall ist eine Situation mit akuter erheblicher Gefahr, in der schnelle professionelle Hilfe und Schutz im Vordergrund stehen.

O

Methode

One-to-Ones (One2ones)

One-to-Ones sind gezielte Vier-Augen-Gespräche des Community Organizing, mit denen Beziehungen und lokale Netzwerke aufgebaut werden.

P

Person

Patricia E. Deegan

Patricia E. Deegan ist eine US-amerikanische Psychologin und Recovery-Aktivistin; ihr Text „Recovery: The lived experience of rehabilitation" (1988) gehört zu den Gründungstexten des Recovery-Ansatzes.

Theorie

PERMA + Flourish-Erweiterungen

PERMA beschreibt fünf Elemente von Wohlbefinden: positive Emotionen, Engagement, Beziehungen, Sinn und Zielerreichung.

Begriff

Personenzentrierung

Personenzentrierung heißt, das Erleben, die Fähigkeiten und die Entwicklungsmöglichkeiten eines Menschen zum Ausgangspunkt der Begleitung zu machen. Der personzentrierte Ansatz geht auf Carl Rogers zurück; Marlis Pörtner übertrug ihn auf den Alltag sozialer Einrichtungen.

Theorie

Positive psychische Gesundheit

Positive psychische Gesundheit meint Wohlbefinden und gelingendes Leben jenseits bloßer Symptomfreiheit.

Begriff

Pseudopartizipation

Pseudopartizipation liegt vor, wenn Beteiligung behauptet wird, das Ergebnis aber praktisch schon feststeht.

Theorie

Psychologische Schutzfaktoren im Erwachsenenalter

Bengel und Lyssenko bündeln psychologische Schutzfaktoren, die Gesundheit und Resilienz im Erwachsenenalter stärken können.

R

Begriff

Recovery

Recovery ist ein persönlicher, oft nicht geradliniger Veränderungsprozess hin zu einem selbstbestimmten, hoffnungsvollen und bedeutungsvollen Leben.

Zitat

Recovery-Definition (Anthony, 1993)

Anthony definiert Recovery als zutiefst persönlichen Prozess, in dem Menschen trotz Einschränkungen ein erfülltes und hoffnungsvolles Leben entwickeln.

Begriff · Methode

Recovery-Kompass

Der Recovery-Kompass ist ein Arbeitsansatz von konsent.one zur Orientierung zwischen Alltag, Spannung, Krise, Notfall und Nachsorge.

Zitat

Recovery-Kurzdefinition (SLaM, 2010)

Die SLaM-Kurzdefinition fasst Recovery knapp als möglichst gutes Leben zusammen.

Theorie

Recovery-Modellbildungen

Recovery-Modellbildungen versuchen, persönliche Genesung als nicht-linearen Prozess, als Stufenweg oder als Ressourcenrahmen zu beschreiben.

Begriff

Resilienz

Resilienz beschreibt Prozesse und Bedingungen, die Menschen helfen können, mit Belastungen umzugehen und sich zu stabilisieren.

Methode

Resilienz-Skills nach Reivich

Die Resilienz-Skills nach Reivich bündeln trainierbare Fähigkeiten wie Selbstwahrnehmung, Denkfallenprüfung, Optimismus und Selbstwirksamkeit.

S

Theorie

Schutzfaktoren nach Rutter

Rutter versteht Schutzfaktoren nicht als Eigenschaften, sondern als Prozesse, die Risiken abschwächen oder Entwicklungspfade verändern.

Begriff

Selbstbestimmung

Selbstbestimmung bedeutet, das eigene Leben und Entscheidungen möglichst weit selbst zu gestalten.

Methode

Selbstbewusste Kommunikation

Selbstbewusste Kommunikation beschreibt klares, respektvolles und grenzwahrendes Sprechen ohne Passivität oder Angriff.

Begriff

Sozialraum

Sozialraum meint die Beziehungen, Orte, Wege, Netzwerke und Möglichkeiten, die Alltag und Teilhabe prägen.

Methode

Sozialraummoderation

Sozialraummoderation gestaltet nicht Angebote, sondern Beziehungen: Sie hilft dabei, dass Menschen im eigenen Sozialraum willkommen sind, Kontakte entwickeln und Teilhabe im Alltag wirklich möglich wird.

Theorie

Soziokratie – Geschichte & Theorie

Soziokratie ist ein Organisationsansatz mit Kreisstruktur, Konsent, Rollenwahl und doppelter Verknüpfung.

Begriff

Spannung

Eine Spannung entsteht, wenn etwas nicht passt, fehlt oder sich unfair anfühlt — und sich deshalb etwas verändern soll.

Material

Stimmungsbild

Ein schnelles gemeinsames Bild, ohne daraus eine Abstimmung zu machen.

T

Begriff

Teilhabe

Teilhabe bedeutet, am gesellschaftlichen Leben beteiligt zu sein und die eigenen Lebensbedingungen mitgestalten zu können.

Begriff

tragbar

Tragbar ist eine Lösung, wenn nach der Prüfung der Einwände niemand ein großes Problem darin sieht.

Theorie

Transaktionsanalyse (Berne)

Transaktionsanalyse beschreibt Kommunikation über Ich-Zustände, Transaktionen, Spiele und Skripte.

U

Begriff

Unterstützte Entscheidungsfindung

Unterstützte Entscheidungsfindung heißt, Entscheidungen nicht zu ersetzen, sondern Menschen beim eigenen Entscheiden wirksam zu unterstützen.

V

Begriff

Verbundenheit

Verbundenheit meint unterstützende Beziehungen, Kontakt zu anderen und Zugehörigkeit zu sozialen Netzwerken.

Begriff

Vereinbarung

Eine Vereinbarung hält fest, was gilt, wer was macht, wann es passiert und wann wieder geprüft wird.

Material

Vereinbarung

Phase 3: nächste Schritte konkret und überprüfbar festhalten.

Person

Viktor E. Frankl

Viktor E. Frankl (1905-1997) war ein Wiener Neurologe und Psychiater, Begründer der Logotherapie und Existenzanalyse; sein Werk stellt Sinnorientierung ins Zentrum psychischer Gesundheit.

Begriff

Vorschlag

Ein Vorschlag ist eine konkrete Idee für das weitere Handeln, die verändert oder abgelehnt werden darf.

Material

Vorschlag

Phase 1: eine konkrete, veränderbare Idee in den Dialog bringen.

W

Methode

Widerstandsabfrage

Die Widerstandsabfrage sucht den Vorschlag mit dem geringsten tragfähigen Widerstand statt bloßer Mehrheit oder Begeisterung.

Material

Widerstandsabfrage

Tragfähigkeit sichtbar machen, statt nur Mehrheiten zu zählen.

Theorie · Einordnung

WRAP – theoretische Fundierung und Implementierung in der psychosozialen Versorgung

Diese Karte ordnet WRAP theoretisch und empirisch als Recovery-Selbstmanagement- und Krisenplanungsinstrument ein.

Methode

WRAP (Wellness Recovery Action Plan)

WRAP ist ein Recovery-Selbstmanagementplan für Alltag, Frühwarnzeichen, Krisen, Unterstützung und Nachsorge.

Z

Methode

Zukunftsladen

Der Zukunftsladen ist ein Social-Enterprise-Konzept für Menschen, denen Eingliederung besonders schwer gemacht wird: ein Ort, an dem sie ihre Teilhabe selbst planen und dafür einen selbst gewählten Unterstützer:innenkreis nutzen.