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Einfache Sprache

Wissen

Hier findest du Erklärungen zu wichtigen Wörtern, Aktivitäten, Methoden und Ideen. Du findest auch Materialien für die Arbeit in einer Gruppe.

Die Erklärungen sind in Einfacher Sprache. In der Übersicht steht eine kurze Erklärung. Öffne einen Eintrag, um den ausführlichen Text zu lesen. Die Materialien sind in Alltagssprache. Auf den Material-Seiten kannst du die Karten als PDF herunterladen.

102 Einträge

6

Einordnung

65-Prozent-Barriere

Martin Seligman nennt eine Grenze der Behandlung die „65-Prozent-Barriere“. Er fordert: Psychologie soll Beschwerden lindern und zugleich ein gutes Leben fördern.

A

Methode

Achtsamkeitsbasierte Recovery

Achtsamkeit hilft dir, wahrzunehmen, was gerade da ist. Du entscheidest selbst, welche Übung dir auf deinem Recovery-Weg hilft.

Methode

Active-Constructive Responding (ACR)

Jemand erzählt dir etwas Gutes. Du hörst aufmerksam zu, fragst nach und freust dich mit.

Aktivität

AHA!-Übung

Mit der AHA!-Übung hältst du kurz inne und nimmst wahr, was gerade da ist. Danach kannst du bewusster entscheiden, wie es weitergeht.

Begriff

Alltag

Alltag ist das Leben von Tag zu Tag. Hier zeigt sich, was einem Menschen guttut und ob Unterstützung wirklich hilft.

Person

Amartya Sen

Amartya Sen fragt, welche Freiheiten und Möglichkeiten Menschen wirklich haben. Er betont auch, dass jeder Mensch zu verschiedenen Gruppen gehören kann.

Begriff

Anliegen

Ein Anliegen ist das, was einem Menschen wichtig ist. Es kann hinter einem Wunsch, einem Verhalten oder einem Nein stehen.

Begriff

Anweisung

Eine Anweisung sagt einem Menschen, was er tun soll. Sie ist keine gemeinsame Entscheidung und muss als Anweisung erkennbar sein.

B

Begriff

Beteiligung

Beteiligung bedeutet: Menschen verstehen eine Entscheidung und bringen ihre Sicht ein. Ihre Beiträge können das Ergebnis wirklich verändern.

Methode

Blank-Page-Curriculum

Ein Heft mit leeren Seiten wird zu deinem eigenen Lernplan. Du hältst fest, was du lernen möchtest und welche Schritte du gehst.

Theorie

Broaden-and-Build-Theorie

Angenehme Gefühle können den Blick für neue Möglichkeiten öffnen. Die Broaden-and-Build-Theorie erklärt, wie daraus längerfristig hilfreiche Fähigkeiten und Beziehungen entstehen können.

C

Theorie

Capability Approach – Fähigkeitenansatz

Der Fähigkeitenansatz fragt: Welche Möglichkeiten hat ein Mensch tatsächlich? Entscheidend sind auch die Unterstützung und die Bedingungen, unter denen er sein Leben gestalten kann.

Person

Carl Rogers

Carl Rogers entwickelte den personzentrierten Ansatz. Eine gute Beziehung soll Menschen helfen, eigene Wege und Lösungen zu finden.

Framework

CHIME

CHIME beschreibt fünf Bereiche, die auf dem eigenen Recovery-Weg wichtig sein können. Die Bereiche wirken zusammen und haben für jeden Menschen eine andere Bedeutung.

Einordnung

CHIME ↔ Konsent-Prozess (Einordnung der 7 Schritte)

Die sieben Schritte des Konsent-Prozesses lassen sich mit CHIME verbinden. Sie zeigen, wie gemeinsames Entscheiden Beziehungen und eigene Handlungsmöglichkeiten stärken kann.

Einordnung

CHIME ↔ PERMA (erweitert um zentrale Konzepte aus Flourish)

CHIME und PERMA beschreiben wichtige Seiten eines guten Lebens. Der Vergleich zeigt Gemeinsamkeiten und unterschiedliche Schwerpunkte.

Einordnung

CHIME ↔ psychologische Schutzfaktoren (nach Bengel & Lyssenko, 2012)

CHIME lässt sich mit psychologischen Schutzfaktoren verbinden. Diese Faktoren können Menschen helfen, Belastungen zu bewältigen.

Einordnung

CHIME-Themen

CHIME beschreibt fünf wichtige Bereiche auf dem eigenen Weg nach einer psychischen Krise. Dazu gehören Beziehungen, Hoffnung, Identität, Sinn und Selbstbestimmung.

Framework

CHIMEplus

CHIMEplus verbindet persönliche Recovery mit Wohlbefinden und psychologischen Schutzfaktoren. Es ist eine eigene Zusammenführung bestehender Konzepte.

D

Aktivität

Dankbarkeitstagebuch

In einem Dankbarkeitstagebuch hältst du fest, was gut, hilfreich oder bedeutsam war. Schon drei bis fünf Dinge können den Blick auf gute Momente lenken.

Begriff

dEf – dialogische Entscheidungsfindung

dEf ist die Abkürzung für dialogische Entscheidungsfindung. Menschen klären gemeinsam ein Problem und verbessern ihre Vorschläge durch begründete Einwände.

Material

dEf-Prozess

Die Karte zeigt: So kann eine Gruppe gemeinsam entscheiden. Das Material ist in Alltagssprache.

Methode

Denkfallen überwinden nach dem Penn Resilienzprogramm

Denkfallen sind schnelle Bewertungen, die eine Situation auswegloser erscheinen lassen können. Du kannst lernen, sie zu erkennen, zu prüfen und andere Sichtweisen zu finden.

Begriff

dialogisch

Dialogisch heißt: Menschen sprechen miteinander und versuchen, einander zu verstehen. Das Gespräch darf die gemeinsame Lösung verändern.

Methode

Dialogische Entscheidungsfindung

Dialogische Entscheidungsfindung hilft, gemeinsam tragfähige Lösungen zu finden. Einwände werden gehört und helfen, einen Vorschlag zu verbessern.

Methode

Dialogische Konsequenzenfolge

Eine gemeinsam vereinbarte Folge von Schritten hilft, wenn Absprachen immer wieder nicht tragen. Sie soll Klarheit schaffen und respektvoll bleiben.

Material

Dialogische Konsequenzenfolge

Die Karte zeigt mögliche Schritte, wenn eine Vereinbarung wiederholt nicht funktioniert. Das Material ist in Alltagssprache.

Methode

Dialogische Leadership

Dialogische Führung sorgt für klare Regeln und faire Entscheidungen. Auch die Führung hält sich an das, was gemeinsam vereinbart wurde.

Person

Diana Leafe Christian

Diana Leafe Christian schreibt über gemeinschaftliches Leben. Sie zeigt, wie Gruppen gemeinsam entscheiden und verbindlich mit Absprachen umgehen können.

Begriff · Einordnung

Dritter Sozialraum nach Dörner

Der dritte Sozialraum ist die Nachbarschaft, in der Menschen einander kennen und Verantwortung übernehmen. Auch Menschen mit viel Unterstützungsbedarf sollen selbstverständlich dazugehören.

E

Begriff

Eigensinn

Eigensinn bedeutet: Ein Mensch hat eigene Gründe und eine eigene Art zu leben. Auch hinter einem Nein kann etwas Wichtiges stehen.

Begriff

Einwand

Ein Einwand nennt einen wichtigen und nachvollziehbaren Grund gegen einen Vorschlag. Er hilft, den Vorschlag zu verbessern.

Material

Einwand

Die Karte hilft der Gruppe, Bedenken zu verstehen und eine Idee zu verbessern. Das Material ist in Alltagssprache.

Begriff

Empowerment

Empowerment bedeutet: Menschen gewinnen mehr Einfluss auf ihr eigenes Leben. Sie können wieder mehr selbst entscheiden und bewirken.

F

Material

Fünf Wege bei offenen Einwänden

Die Karte zeigt fünf Möglichkeiten, wenn es noch Bedenken gibt. Das Material ist in Alltagssprache.

H

Begriff

Hoffnung

Hoffnung bedeutet: Veränderung erscheint wieder möglich. Manchmal beginnt sie mit einem kleinen nächsten Schritt.

I

Begriff

Identität

Identität beschreibt, wie ein Mensch sich selbst versteht. Ein Mensch ist mehr als seine Diagnose, seine Krise oder eine einzelne Rolle.

J

Person

Janusz Korczak

Janusz Korczak setzte sich für die Rechte und die Würde von Kindern ein. Kinder sollten mitbestimmen können und mit ihren Beschwerden ernst genommen werden.

Person

Judi Chamberlin

Judi Chamberlin setzte sich für Menschen mit Psychiatrie-Erfahrung ein. Sie sollten selbst entscheiden und ihre Unterstützung mit anderen Betroffenen organisieren können.

K

Methode

Kiezmachen

Kiezmachen hilft Menschen, im Stadtteil willkommen zu sein. Dafür braucht es Beziehungen, vertraute Personen und Orte, an denen Menschen dazugehören können.

Einordnung

Klinische und persönliche Recovery

Genesung kann weniger Beschwerden bedeuten. Persönliche Recovery fragt außerdem, wie ein Mensch ein gutes und selbstbestimmtes Leben führen kann.

Begriff

Konsent

Beim Konsent kann ein Vorschlag gelten, wenn niemand einen schwerwiegenden, begründeten Einwand hat. Dafür müssen nicht alle begeistert sein.

Theorie

Konsent – Geschichte & Theorie

Im Konsent prüft eine Gruppe, ob ein Vorschlag tragfähig ist. Seine Geschichte verbindet die Soziokratie mit anderen Formen gemeinsamer Entscheidungsfindung.

Methode

Konsent-Entscheidungsfindung

Bei Konsent prüft eine Gruppe, ob ein Vorschlag für alle tragbar ist. Gut begründete, schwerwiegende Einwände helfen, den Vorschlag zu verbessern.

Begriff

Kontrolle

Kontrolle bedeutet: Eine Person setzt Regeln oder Grenzen für eine andere Person. Das kann schützen, aber auch die Selbstbestimmung einschränken.

Framework

Konzeptionelles Recovery-Framework nach Leamy et al. (2011)

Das Recovery-Framework von Leamy und ihrem Team ordnet Erfahrungen persönlicher Genesung. Es verbindet Merkmale des Weges, mögliche Stufen und die fünf CHIME-Prozesse.

Begriff

Krise

In einer Krise reichen vertraute Wege gerade nicht aus, um eine starke Belastung zu bewältigen. Die Person braucht Unterstützung und soll möglichst weiter mitentscheiden können.

Theorie

Kwartiermaken

Kwartiermaken will Orte schaffen, an denen unterschiedliche Menschen willkommen sind. Dafür verändern sich auch die Umgebung und die Beziehungen im Stadtteil.

L

Begriff

Life Sharing

Life Sharing bedeutet: Menschen mit und ohne Behinderungen teilen ihr Zuhause und ihren Alltag. Es geht um gemeinsames Leben und Mitgestalten.

Einordnung

Losada Ratio (Critical Positivity Ratio)

Die Losada Ratio versprach eine genaue Zahl für das Verhältnis guter und schlechter Gefühle. Diese Zahl ist wissenschaftlich widerlegt.

M

Begriff

Macht

Macht bedeutet: Eine Person kann Entscheidungen treffen, die das Leben anderer beeinflussen. Deshalb muss erkennbar sein, wer welche Macht hat und wie sie genutzt wird.

Person

Marlis Pörtner

Marlis Pörtner zeigte, wie Unterstützung von den Wünschen und Fähigkeiten einer Person ausgehen kann. Zuhören, Zutrauen und Verstehen sind dafür wichtig.

Person

Marshall B. Rosenberg

Marshall Rosenberg entwickelte die Gewaltfreie Kommunikation. Sie hilft Menschen, klar über Beobachtungen, Gefühle, Bedürfnisse und Bitten zu sprechen.

Person

Martha Nussbaum

Martha Nussbaum fragt, welche wirklichen Möglichkeiten Menschen für ein Leben in Würde brauchen. Ein Recht allein reicht dafür oft nicht aus.

Person

Martin E. P. Seligman

Martin Seligman erforscht, was zum Wohlbefinden von Menschen beiträgt. Sein PERMA-Modell beschreibt fünf wichtige Bereiche.

Person

Mary Ellen Copeland

Mary Ellen Copeland entwickelte WRAP, einen persönlichen Plan für Wohlbefinden und Krisen. Die Erfahrungen und Entscheidungen der betroffenen Menschen stehen dabei im Mittelpunkt.

Methode

MBSR

MBSR ist ein Programm, um mit Achtsamkeit besser mit Stress umzugehen. Menschen üben, den gegenwärtigen Moment aufmerksam und möglichst ohne Bewertung wahrzunehmen.

Aktivität

Mettā

Bei Mettā richtest du freundliche Wünsche an dich selbst und andere. Du musst dabei nichts Bestimmtes fühlen und kannst jederzeit aufhören.

Person

Mihály Csíkszentmihályi

Mihály Csíkszentmihályi erforschte das völlige Aufgehen in einer Tätigkeit. Dieses Erleben heißt Flow.

Person

Mike Slade

Mike Slade erforscht persönliche Recovery und die Zugehörigkeit zur Gesellschaft. Er fragt, wie Unterstützung zu den Lebenszielen eines Menschen passen kann.

Methode

Multilog

Im Multilog sprechen Menschen mit verschiedenen Erfahrungen über Psychiatrie und psychische Erkrankungen. Alle Sichtweisen werden gleichberechtigt gehört.

Begriff

Multiple Identitäten

Menschen gehören zu verschiedenen Gruppen und haben viele Seiten. Keine einzelne Zugehörigkeit beschreibt einen Menschen vollständig.

N

Begriff

Notfall

In einem Notfall besteht eine akute, erhebliche Gefahr. Dann stehen schnelle professionelle Hilfe und Schutz im Vordergrund.

O

Methode

One-to-Ones (One2ones)

One-to-Ones sind kurze Gespräche zwischen genau zwei Menschen. Sie helfen, Beziehungen und ein Netz von Kontakten im Stadtteil aufzubauen.

P

Person

Patricia E. Deegan

Patricia Deegan beschreibt Recovery aus eigener Erfahrung und als Psychologin. Für sie ist ein Mensch immer mehr als seine Diagnose.

Theorie

PERMA + Flourish-Erweiterungen

PERMA beschreibt fünf Bereiche, die zum Wohlbefinden beitragen können. Weitere Gedanken aus dem Buch Flourish ergänzen diesen Blick auf ein gutes Leben.

Begriff

Personenzentrierung

Bei Personenzentrierung steht der einzelne Mensch mit seinem Erleben und seinen Fähigkeiten im Mittelpunkt. Unterstützung soll ihm helfen, eigene Erfahrungen zu machen und eigene Wege zu finden.

Theorie

Positive psychische Gesundheit

Psychische Gesundheit bedeutet mehr als die Abwesenheit einer Krankheit. Marie Jahoda beschreibt sechs Bereiche eines guten und selbstbestimmten Lebens.

Begriff

Pseudopartizipation

Pseudopartizipation ist Beteiligung nur zum Schein. Menschen dürfen mitreden, können die Entscheidung aber nicht verändern.

Theorie

Psychologische Schutzfaktoren im Erwachsenenalter

Psychologische Schutzfaktoren können Erwachsene im Umgang mit Belastungen stärken. Bengel und Lyssenko beschreiben elf solcher Faktoren.

R

Begriff

Recovery

Recovery ist der persönliche Weg zu einem möglichst guten und selbstbestimmten Leben. Dieser Weg kann auch mit weiter bestehenden Beschwerden möglich sein.

Zitat

Recovery-Definition (Anthony, 1993)

Recovery ist ein persönlicher Weg zu einem erfüllten Leben. William Anthony beschreibt, wie Menschen diesen Weg auch mit den Folgen einer psychischen Erkrankung gehen können.

Begriff · Methode

Recovery-Kompass

Der Recovery-Kompass hilft dir, passende Unterstützung zu finden. Er unterscheidet Alltag, Spannung, Krise, Notfall und die Zeit nach einer Krise.

Zitat

Recovery-Kurzdefinition (SLaM, 2010)

Eine kurze Erklärung für Recovery lautet: so gut wie möglich leben. Sie stammt vom South London and Maudsley NHS Foundation Trust.

Theorie

Recovery-Modellbildungen

Es gibt verschiedene Modelle für persönliche Recovery. Sie beschreiben, wie Menschen nach einer psychischen Krise neue Wege zu einem guten Leben finden können.

Begriff

Resilienz

Resilienz beschreibt, was Menschen beim Umgang mit Belastungen hilft. Dazu gehören eigene Möglichkeiten, unterstützende Beziehungen und passende Lebensbedingungen.

Methode

Resilienz-Skills nach Reivich

Resilienz-Fähigkeiten helfen beim Umgang mit Belastungen und Rückschlägen. Du kannst sie üben und so auch an Herausforderungen wachsen.

S

Begriff

Schlichte Aktivitäten

Schlichte Aktivitäten sind kleine Dinge im Alltag, die einem Menschen Hoffnung und Halt geben können. Was hilft, bestimmt sich aus der Erfahrung der Person selbst.

Theorie

Schutzfaktoren nach Rutter

Michael Rutter fragt genau, was einen Menschen vor einer bestimmten Belastung schützt. Schutz entsteht für ihn durch das Zusammenspiel von Person, Unterstützung und Lebensbedingungen.

Begriff

Selbstbestimmung

Selbstbestimmung bedeutet, das eigene Leben möglichst weit selbst zu gestalten. Unterstützung soll eigene Entscheidungen ermöglichen und Menschen nicht übergehen.

Methode

Selbstbewusste Kommunikation

Selbstbewusste Kommunikation hilft, Wünsche und Bedenken klar auszusprechen. Du bleibst respektvoll und beziehst die Sicht der anderen Person ein.

Begriff

Sozialraum

Ein Sozialraum besteht aus Orten, Beziehungen und Möglichkeiten im Alltag. Entscheidend ist, ob Menschen dort dazugehören, Kontakte haben und ihr Leben mitgestalten können.

Methode

Sozialraummoderation

Sozialraummoderation hilft Menschen, im Stadtteil Kontakte und Beziehungen zu finden. Die Person entscheidet selbst, welche Orte und Kontakte zu ihr passen.

Theorie

Soziokratie – Geschichte & Theorie

Soziokratie beschreibt, wie Menschen gemeinsam eine Organisation gestalten und Entscheidungen treffen können. Wichtig sind überschaubare Kreise, klare Verantwortung und der sorgfältige Umgang mit Einwänden.

Begriff

Spannung

Eine Spannung entsteht, wenn etwas nicht passt, fehlt oder unfair wirkt. Sie zeigt an, dass etwas geklärt oder verändert werden sollte.

Material

Stimmungsbild

Die Karte hilft der Gruppe zu sehen: Was denken die Menschen über eine Idee? Das Material ist in Alltagssprache.

T

Begriff

Teilhabe

Teilhabe bedeutet, zum gesellschaftlichen Leben dazuzugehören und es mitzugestalten. Dafür brauchen Menschen echte Möglichkeiten, Beziehungen und passende Lebensbedingungen.

Begriff

tragbar

Eine Lösung ist tragbar, wenn nach der Prüfung keine schwerwiegenden Gründe mehr gegen sie sprechen. Sie muss nicht perfekt sein, aber sicher genug zum Ausprobieren.

Theorie

Transaktionsanalyse (Berne)

Die Transaktionsanalyse hilft, wiederkehrende Muster in Gesprächen zu verstehen. Sie unterscheidet drei innere Haltungen, aus denen Menschen denken, fühlen und sprechen können.

U

Begriff

Unterstützte Entscheidungsfindung

Bei unterstützter Entscheidungsfindung bekommt ein Mensch Hilfe beim eigenen Entscheiden. Die Unterstützung ersetzt seine Entscheidung nicht.

V

Begriff

Verbundenheit

Verbundenheit bedeutet, sich in Beziehungen gesehen und unterstützt zu fühlen. Menschen erleben Zugehörigkeit und können selbst etwas beitragen.

Begriff

Vereinbarung

Eine Vereinbarung hält fest, was gilt und wer was bis wann tut. Sie enthält auch einen Zeitpunkt, an dem gemeinsam geprüft wird, ob sie funktioniert.

Material

Vereinbarung

Die Karte hilft der Gruppe, die nächsten Schritte festzuhalten. Das Material ist in Alltagssprache.

Person

Viktor E. Frankl

Viktor Frankl beschäftigte sich mit der Frage nach dem Sinn im Leben. Sinn kann auch in schweren Zeiten Halt und Orientierung geben.

Begriff

Vorschlag

Ein Vorschlag ist eine konkrete Idee, wie es weitergehen kann. Andere dürfen ihn prüfen, verändern oder ablehnen.

Material

Vorschlag

Die Karte hilft dir, eine Idee für die Gruppe aufzuschreiben. Das Material ist in Alltagssprache.

W

Methode

Welcome Basket

Ein Welcome Basket ist ein persönlicher Willkommenskorb für die Rückkehr aus der Klinik. Dazu gehört verlässlicher Kontakt mit Menschen, die eigene Psychiatrieerfahrung haben.

Methode

Widerstandsabfrage

Bei der Widerstandsabfrage zeigen Menschen, wie schwer sie mit einem Vorschlag leben können. So sucht die Gruppe eine tragfähige Lösung mit möglichst wenig Widerstand.

Material

Widerstandsabfrage

Die Karte hilft der Gruppe zu sehen: Wie stark sind die Bedenken gegen eine Idee? Das Material ist in Alltagssprache.

Theorie · Einordnung

WRAP – theoretische Fundierung und Implementierung in der psychosozialen Versorgung

WRAP hilft Menschen, eigenes Erfahrungswissen in einen persönlichen Plan zu übertragen. Dieser Zettel erklärt die Grundlagen, den Aufbau und die Forschung zu diesem freiwilligen Ansatz.

Methode

WRAP (Wellness Recovery Action Plan)

WRAP ist dein persönlicher Plan für Wohlbefinden, Krisen und die Zeit danach. Du sammelst, was dir hilft und wie andere dich unterstützen sollen.

Z

Methode

Zukunftsladen

Im Zukunftsladen plant eine Person selbst, wie sie am Leben teilhaben möchte. Ein selbst gewählter Kreis von Menschen unterstützt sie dabei.