Person

Marshall B. Rosenberg

Leben und Werk

Rosenberg entwickelte die Gewaltfreie Kommunikation und gründete das Center for Nonviolent Communication. Das Grundmodell unterscheidet Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis und Bitte. In den dEf- und Konfliktlösungstexten wird GFK vor allem als Sprache für Anliegen, Bedürfnisse und Einwände genutzt: Beobachtungen werden von Bewertungen getrennt, Bitten von Forderungen.

Bedeutung für konsent.one

Die GFK teilt mit dialogischer Entscheidungsfindung die Grundhaltung: Hinter Positionen, Widerstand und Konflikten stehen Anliegen, Bedürfnisse und Risiken, die verstanden werden wollen, bevor entschieden wird. dEf ist keine GFK-Anwendung, aber GFK liefert eine zentrale Sprache, damit Vorschläge, Einwände und Vereinbarungen nicht beschämend oder strafend formuliert werden.

Verwandte Zettel

Literatur

Zentrale Texte

Rosenberg, M. B. (2015). Nonviolent communication: A language of life (3. Aufl.). PuddleDancer Press.

Rosenberg, M. B. (2016). Gewaltfreie Kommunikation: Eine Sprache des Lebens (I. Holler, Übers.; 12. Aufl.). Junfermann.

Weitere Quellen

Bendler, S., & Heise, S. (2018). Gewaltfreie Kommunikation in der Sozialen Arbeit. Vandenhoeck & Ruprecht. https://doi.org/10.13109/9783666711503