Leben und Werk
Rosenberg entwickelte die Gewaltfreie Kommunikation und gründete das Center for Nonviolent Communication. Das Grundmodell unterscheidet Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis und Bitte. In den dEf- und Konfliktlösungstexten wird GFK vor allem als Sprache für Anliegen, Bedürfnisse und Einwände genutzt: Beobachtungen werden von Bewertungen getrennt, Bitten von Forderungen.
Bedeutung für konsent.one
Die GFK teilt mit dialogischer Entscheidungsfindung die Grundhaltung: Hinter Positionen, Widerstand und Konflikten stehen Anliegen, Bedürfnisse und Risiken, die verstanden werden wollen, bevor entschieden wird. dEf ist keine GFK-Anwendung, aber GFK liefert eine zentrale Sprache, damit Vorschläge, Einwände und Vereinbarungen nicht beschämend oder strafend formuliert werden.
Verwandte Zettel
- 110-dialogisch
- 110-Anliegen
- 130-Selbstbewusste-Kommunikation
- 130-dialogische-Entscheidungsfindung
- 130-Dialogische-Konsequenzenfolge
Literatur
Zentrale Texte
Rosenberg, M. B. (2015). Nonviolent communication: A language of life (3. Aufl.). PuddleDancer Press.
Rosenberg, M. B. (2016). Gewaltfreie Kommunikation: Eine Sprache des Lebens (I. Holler, Übers.; 12. Aufl.). Junfermann.
Weitere Quellen
Bendler, S., & Heise, S. (2018). Gewaltfreie Kommunikation in der Sozialen Arbeit. Vandenhoeck & Ruprecht. https://doi.org/10.13109/9783666711503
