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Person

Marshall B. Rosenberg

Marshall B. Rosenberg (1934-2015) war ein US-amerikanischer Psychologe und Begründer der Gewaltfreien Kommunikation (GFK).

Leben und Werk

Rosenberg entwickelte die Gewaltfreie Kommunikation und gründete das Center for Nonviolent Communication. Das Grundmodell unterscheidet Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis und Bitte. In den dEf- und Konfliktlösungstexten wird GFK vor allem als Sprache für Anliegen, Bedürfnisse und Einwände genutzt: Beobachtungen werden von Bewertungen getrennt, Bitten von Forderungen.

Bedeutung für konsent.one

Die GFK teilt mit dialogischer Entscheidungsfindung die Grundhaltung: Hinter Positionen, Widerstand und Konflikten stehen Anliegen, Bedürfnisse und Risiken, die verstanden werden wollen, bevor entschieden wird. dEf ist keine GFK-Anwendung, aber GFK liefert eine zentrale Sprache, damit Vorschläge, Einwände und Vereinbarungen nicht beschämend oder strafend formuliert werden.

Verwandte Zettel

Literatur

Bendler, S. & Heise, S. (2018). Gewaltfreie Kommunikation in der Sozialen Arbeit. Vandenhoeck & Ruprecht. https://doi.org/10.13109/9783666711503

Rosenberg, M. B. (2016). Gewaltfreie Kommunikation: Eine Sprache des Lebens (12. Aufl.). Junfermann.