Leben und Werk
Frankl überlebte mehrere Konzentrationslager und beschrieb diese Erfahrung in „…trotzdem Ja zum Leben sagen“ (1946). Seine Logotherapie geht davon aus, dass der „Wille zum Sinn“ ein Grundmotiv des Menschen ist. In den Recovery- und Resilienztexten wird Frankl vor allem dort relevant, wo Sinn nicht als Luxus nach der Krise, sondern als Schutz- und Orientierungsfaktor mitten in prekären Lebenslagen erscheint.
Bedeutung für konsent.one
Frankls Sinnorientierung verbindet sich direkt mit CHIME-„Meaning“ und PERMA-„Meaning“: Sinn gibt Halt, auch wenn Symptome, Krisen oder soziale Bedingungen noch nicht gelöst sind. Für konsent.one ist wichtig, Frankl nicht als schnelle Sinnparole zu lesen, sondern als Hinweis auf Würde, Entscheidungsspielraum und tragfähige Orientierung.
Verwandte Zettel
Literatur
Frankl, V. E. (1946). …trotzdem Ja zum Leben sagen: Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager.
Frankl, V. E. (2022). Wer ein Warum zu leben hat. Lebenssinn und Resilienz (5. Aufl.). Beltz.
