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Recovery-Modellbildungen

Recovery-Modellbildungen beschreiben verschiedene Wege, wie persönliche Recovery verstanden werden kann. Sie helfen, den Prozess besser zu ordnen.

Die frühen Recovery-Modelle sind aus Narrativen der Betroffenenbewegung heraus entstanden. Exemplarisch dafür steht das Recovery-Konzept von Deegan, das in seiner Phasen- und Prozesslogik Parallelen zum therapieübergreifenden Transtheoretischen Modell von Prochaska und DiClemente aufweist.

Beides sind viel zitierte frühe Modelle der Recovery-Bewegung, die noch bis heute den Diskurs grundlegend prägen.

In den folgenden Jahrzehnten wurde der Recovery-Ansatz zunehmend empirisch fundiert: Slade (2009) systematisierte persönliche Genesung erstmals in einem theoretischen Framework, Leamy et al. (2011) entwickelten darauf aufbauend das _Conceptual Framework for Personal Recovery in Mental Health_, und eine Vielzahl weiterer Forschender hat das Framework seitdem in unterschiedlichsten Kontexten adaptiert, validiert und erweitert (Bird, Leamy, Tew, et al., 2014; Hare-Duke et al., 2023; Lases et al., 2024; Senneseth et al., 2022; Stuart et al., 2017; Winsper et al., 2020).