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Einordnung

CHIME-Themen

Diese Fassung übersetzt CHIME in einfache Sprache, damit die fünf Recovery-Themen leichter zugänglich werden.

CHIME beschreibt fünf wichtige Dinge, die bei der persönlichen Genesung helfen. Die Buchstaben stehen für englische Wörter.

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Kernpunkte

C – Verbundenheit (Connectedness)

Menschen brauchen gute Beziehungen zu anderen. Das können sein:

  • Familie und Freund:innen
  • Kolleg:innen
  • Fachleute wie Sozialarbeiter:innen oder Therapeut:innen
  • Andere Menschen mit ähnlichen Erfahrungen

Besonders wichtig ist der Austausch mit Menschen, die Ähnliches erlebt haben. Auch die Zugehörigkeit zu Gruppen und Netzwerken hilft.

H – Hoffnung (Hope)

Hoffnung ist wie ein kleines Licht in schweren Zeiten. Hoffnung bedeutet:

  • Glauben, dass Veränderung möglich ist
  • Vertrauen in eigene Fortschritte
  • Sich auf Ziele konzentrieren statt auf Probleme
  • Von guten Kontakten zu anderen Menschen Kraft schöpfen

I – Identität (Identity)

Es geht darum, sich selbst neu zu sehen. Eine psychische Erkrankung ist nur ein Teil von mir, nicht alles. Zur Identität gehören auch:

  • Kultur
  • Herkunft
  • Persönliche Stärken
  • Interessen
  • Hobbies
  • Sexualität
  • Beruf

M – Sinn im Leben (Meaning)

Sinn im Leben kann vieles bedeuten:

  • Lebensqualität und Wohlbefinden
  • Spiritualität oder Glaube
  • Die eigene Geschichte verstehen und einordnen
  • Sinnvolle Tätigkeiten wie Ehrenämter oder Hobbys
  • Ein stabiler Alltag mit Routinen

E – Stärkung (Empowerment)

Empowerment gilt als der wichtigste Teil der Genesung. Es bedeutet:

  • Selbst Entscheidungen treffen
  • Initiative ergreifen
  • Den eigenen Alltag selbst gestalten
  • Eigene Stärken und Fähigkeiten nutzen
  • Mut zu Träumen
  • konkrete Ziele entwickeln

Dabei hilft ein Wechsel im Denken: Weg von Problemen und Krisen, hin zu Möglichkeiten und Stärken.

Quellen

Leamy, M., Bird, V., Le Boutillier, C., Williams, J., & Slade, M. (2011). Conceptual framework for personal recovery in mental health: Systematic review and narrative synthesis. British Journal of Psychiatry, 199(6), 445–452. https://doi.org/10.1192/bjp.bp.110.083733

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